käufer-erfahrung

Interview mit Chantal und Felix B. 

Haben Sie schon immer vom eigenen Haus im Grünen geträumt?

Felix B.: Ich selbst bin klassisch in einem Einfamilienhaus aufgewachsen, in Hessen. Daher kannte ich das. Je nach Lebenssituation war es mal "ja", mal "nein" und ich kam von den Gedanken auch schon mal weg. Eine Mietwohnung hat auch ihre Vorteile, obwohl ich wegen Eigenbedarf auch schon einmal schlechte Erfahrung gemacht habe. Es war für uns keine Investmentfrage, sondern eine Entscheidung für die Familie. Es ist schön, ein richtiges Zuhause zu haben.
Chantal B.: Ich bin in einer Mietwohnung aufgewachsen. Für mich war es eigentlich immer klar, dass ich auch später in einer Wohnung wohnen würde. Als wir uns später dann kennengelernt haben, kamen die ersten Gedanken auf. Der Traum ist zusammen entstanden.

Warum haben Sie sich für ein Holzhaus entschieden?

Felix B.: Es entwickelte sich im Prozess, am Anfang war das Bild vom Haus da: schön, im Grünen, tolle Form, Neubau, was man sieht, wenn man daran vorbeiläuft. Holzhäuser fand ich in der früheren Vergangenheit eher exotisch. Daher habe ich dazu erstmal recherchiert und erfuhr so, dass sie schon im Jahr 2000 den Steinhäusern nicht nachstanden. Das Gesamtkonzept war überzeugend, es war nicht ausschlaggebend, dass es ein Holzhaus war. Wenn exakt das gleiche Haus aus Stein da gestanden hätte, auch das hätte uns gefallen.

leben im Holzhaus

Wo haben Sie vorher gewohnt?

Felix B.: In Othmarschen in einer Mietwohnung.

 

Was war ausschlaggebend für den Hauskauf?

Chantal B.: Am wichtigsten für uns war eine ruhige, gleichzeitig gut angebundene Lage. Auch auf die Zimmeraufteilung haben wir geachtet. Bei unserer Suche haben wir festgestellt, dass diese in vielen Häusern ungünstig war. Manche Häuser waren zwar groß, hatten trotzdem nur drei Zimmer. Auch der Zustand war uns wichtig. Wir wollten nicht mehr viel machen müssen bzw. wenn man noch etwas hätte machen müssen, dann nur bei einem stimmigen Preis. Und nicht zuletzt war die Heizung auch wichtig. Am Ende war es das Gesamtkonzept, was uns überzeugt hat.
Felix B.: Wir haben Freunde, die Immobilien gekauft haben, die sie Zimmer für Zimmer über die Jahre renovieren. Ich habe alles andere als zwei linke Hände und mache auch gerne mal Sachen selbst, so ein Projekt haben wir uns als Paar dann aber doch nicht zugetraut. Ganz gezielt haben wir nach etwas gesucht, was pflegeleicht ist. Ich habe noch die Diskussionen aus der Generation meiner Eltern im Ohr. Sie haben noch die großen Grundstücke, die großen Gärten, alles sehr schön, keine Frage, oft besitzt da das Haus dann doch eine Schwachstelle, je nachdem. Bei meinen Eltern funktioniert es gut, mein Vater ist Gärtner und er macht viel. Für Menschen, die im Büro arbeiten, ist es nicht machbar.

Worauf sollte man beim Hausbauen achten?

Felix B.: Wir haben uns tatsächlich mal gefragt, was wir anders machen würden, wenn wir selbst noch irgendetwas entscheiden müssten. Ich habe meiner Frau gesagt, dass ich eigentlich nichts anders entscheiden würde, nur ganz Kleinigkeiten vielleicht. Wir waren dankbar, dass wir nicht jede Fugenfarbe usw. aussuchen mussten. Mit Ihrer Erfahrung von den anderen Gebäuden wissen Sie schon, was gut aussieht und was man, wo verbauen kann. Schon bei der Besichtigung fanden wir alles schön. Davor sahen wir zwar vom Stil her ähnliche Objekte, keiner davon war aber so schön, auch im Detail ausgesucht. 


Warum haben Sie sich für diese Lage entschieden?

Chantal B.: Zuerst kam Schenefeld für uns nicht in Frage, weil ich es immer als schlecht angebunden im Kopf hatte. Als wir das Haus dann angeschaut hatten, haben wir die S-Bahn gesehen. Das fanden wir ideal. Es liegt schön im Grün, gleichzeitig ist man schnell in der Innenstadt. Dieser Kontrast, Dorfcharakter und trotzdem fast in Hamburg zu sein, macht die Lage aus. Das ist etwas Besonderes.
Felix B.: Noch lange bevor wir das Haus gesehen haben, haben wir so etwas gesucht. Auf dem Papier sah die Lage erst nicht so attraktiv aus, obwohl eigentlich schon ganz perfekt mit der Sackgassenendlage, kleinem Grundstück dran, fußläufig zur S-Bahn und kein Lärm.


Wer hat ihr Haus eingerichtet und was stand dabei im Vordergrund?

Felix B.: Wir beide, selbst. Erstmal haben wir geschaut, was wir haben.
Chantal B.: Uns war bei der Entscheidung wichtig, wenn wir etwas kaufen, dann gut überlegt, und nicht nur aus einer Laune heraus, weil es schön ist. Wir wollten das, was uns auch noch in fünf Jahren gefällt. Das ist der Grund, warum wir nicht so schnell vorankommen. Es ist uns wichtig, dass es etwas Klassisches ist, was uns gefällt, nicht billig aussieht und auch nicht übermäßig teuer ist.

 

In welchen Räumen halten Sie sich am liebsten auf?

Beide: Hier im Wohnzimmer.
Felix B.: Das hier ist schon das Herzstück. Früher in der Mietwohnung saß ich abends oft am Computer oder habe Fernsehen geschaut. Hier in der Wohnküche haben wir viel Platz und halten uns gerne auf, mit Kind, Kochen o.Ä.

 

Haben Sie einen Lieblingsquelle, wo Sie Ihre Möbel einkaufen?

Beide: Wir haben überall ein bisschen geschaut.
Felix B.: Bei den klassischen Möbelhäusern. Zum Beispiel beim Esstisch - den haben übrigens alle Nachbarn auch so im Erker -, wussten wir welchen Form wir haben wollen. Es ging nicht um den Laden sondern darum, wo wir einen finden konnten, der unserer Vorstellung entsprach.

Möchten Sie noch etwas erzählen? Zum Beispiel, wie Sie sich hier fühlen?

Chantal B.: Ich habe die Entscheidung nicht einmal bereut. Auch verglichen mit all dem, was ich seitdem bei Freunden oder wenn wir unterwegs waren, gesehen habe. Wir haben damals gut überlegt und ich denke nicht, dass uns noch einmal so eine gute Gelegenheit über den Weg gelaufen wäre. Es ist viel Geld, bei alldem, was wir bisher aber gesehen haben, es ist auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis dafür, was man hat.
Felix B.: Es war für uns die richtige Entscheidung. Wir waren sehr zufrieden auch mit der EBM, mit der gesamten Abwicklung. Für uns ist es die erste Immobilie, das erste Haus. Wir bekamen alle erforderlichen Unterlagen zusammen und konnten so auch die Bank schnell überzeugen.

Chantal B.: Es war für uns nicht selbstverständlich, dass die Kommunikation so gut war und dass wir auch nach dem Hauskauf noch einen Ansprechpartner hatten. Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt.

 

Vielen Dank für das Gespräch.